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WS 2011/12 – Medienpädagogik Takt 3 - Befragung von Jugendlichen zum Medienkonsum

Tommaso, 13 Jahre Mein Interviewpartner heißt Tommaso, ist 13 Jahre alt und geht in die 3. Klasse der Scuola Media, was der 8. Klasse in Deutschland entspricht. Tommaso lebt mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder außerhalb einer mittelgroßen Stadt in Norditalien auf dem Land. In seiner Freizeit spielt er Handball und Gitarre. Er trifft sich gern mit seinen Freunden, vor allem „um draußen zu spielen.“ Seine Mutter leitet ein Yoga-Zentrum und unterrichtet dort auch, sein Vater ist in der beruflichen Weiterbildung tätig, widmet sich aber seiner Freizeit ebenfalls dem Yoga oder anderen spirituellen Aktivitäten. So verbringt die ganze Familie dieses Wochenende auf einem Yoga-Workshop für Erwachsene und Kinder.   In der Familie gibt es keinen festen Internet-Anschluss. Die Familie geht über einen UMTS Anschluss ins Netz, d.h. dass die Entscheidung, ins Internet zu gehen, eine bewusste und kontrollierbare Handlung ist, die ca. 5-10 Minuten Vorbereitungszeit benötigt. ...

Medienpädagogik - Takt 2: Jeder für sich!

Wenn man von der Erlebnisgesellschaft redet, spricht man meist von den anderen, die von einer oberflächlichen Event- und Spaßkultur vereinnahmt worden sind. Selber hat man noch ganz andere Werte und Einstellungen. Doch manchmal beschleicht einen dann auch die Vermutung, dass man selbst bereits von der Erlebnisgesellschaft angeknabbert ist. Welchem der von Schulze beschriebenen Milieus würden Sie sich zuordnen? Es ist nicht ganz einfach, sich einem von Schulze beschriebenen Milieu zuzuordnen, da meiner Meinung nach einige Differenzierung fehlen. So hatte ich zunächst gedacht, mich dem Integrationsmilieu zuzuordnen, finde mich aber in dessen Distanzierungen eigentlich nicht wieder, tendiere da ehe in Richtung Niveaumilieu, was aber auch nicht so ganz stimmt, denn ich lese gern mal die „Bunte“, gucke „Grey’s Anatomy“ und mag Handarbeiten. Aber ich mache durchaus auch Dinge, zum Selbstverwirklichungsmilieu gehören, nur vielleicht heute nicht mehr so stark wie noch vor zehn Jahren. Die...

Reflexionsaufgabe Takt 6 / Qualität und Evaluation im E-Learning

Bitte reflektieren Sie, welches persönliche Verständnis von Qualität sich in diesem Takt für Sie herausgebildet hat. Was haben Sie früher assoziiert, wenn Sie das oftmals allgegenwärtige Wort „Qualität“ gehört haben; was heute? Welche Veränderungen in Ihrer Sichtweise haben sich herausgebildet? Wie schätzen Sie die Relevanz von Qualität für Projekte ein? Den Begriff „Qualität“ habe ich lange Zeit eher mit der Qualität eines „Endproduktes“ oder eines „Endergebnisses“ in Verbindung gebracht, z.B. war ein Kleidungsstück von guter Qualität, wenn es nach dem Waschen noch immer wie neu aussah, oder der Restaurant-Besuch war von guter Qualität, wenn das Essen, die Bedienung und die Atmosphäre gut und angenehm waren. Dass es sich bei dem Begriff „Qualität“ aber auch um einen Prozess handeln konnte, wurde mir erst klarer, als ich begann, zu unterrichten (ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache an der Universität von Pavia in Italien). Ich merkte, wie schwer es war, qualitativ hochwertige...

Reflexionsaufgabe Takt 5 / SS 2011 – Medienproduktion

In dieser Reflexionsaufgabe geht es darum, die Ergebnisse der Gruppenarbeit dieses Taktes zu analysieren. Die Gruppenaufgabe bestand darin, ein Szenario für die Lerneinheit “Ablauf eines Beratungsgesprächs” zu entwickeln und die Elemente Text, Video, Bild und Ton didaktisch sinnvoll einzusetzen. Bei der Bearbeitung der Aufgabe sind wir so vorgegangen, dass wir vor der ersten Gruppendiskussion individuelle Beiträge und Vorschläge in einem Google-Doc gesammelt, um diese dann gemeinsam bei einem Connect-Treffen zu besprechen und auszuwerten. Dabei sind wir sehr detailliert vorgegangen, denn wir haben versucht, für jedes Medium die didaktisch sinnvollste Anwendung für das Lernszenario herauszufinden und zu skizzieren. Da ich bei der Sammlung der einzelnen Beiträge recht viele Ideen hatte, hat es mir sehr geholfen, mit den anderen Gruppenteilnehmern über die einzelnen Vorschläge zu diskutieren und diese zu ordnen bzw. dem spezifischen Ziel der Aufgabe anzupassen. Außerdem hat die Gruppe...

Reflexionsaufgabe Takt 4 / SS2011

Der Begriff Web 2.0 umreißt eine neue Sicht auf das Internet. Das Internet wird dadurch noch stärker dazu beitragen, dass das Lernen effektiver wird und sich unsere Bildungslandschaft dramatisch verändert. Kann man das „so“ sagen? Wenn es um das Web 2.0 und dessen Charakteristiken geht, wird in der Tat sehr oft von dramatischen Veränderungen bahnbrechenden Neuigkeiten gesprochen. Sicherlich hat die neue Generation des Internets, das der Social Media (z.B. Twitter und Facebook) und der Kollaborativen Medien (z.B. Wikis), nicht nur die Art, wie wir das Internet sehen, sondern auch wie wir es nutzen, verändert. Diese Veränderungen haben in den letzten Jahren auf privater Ebene (z.B. durch Facebook oder StudiVZ) sowie auf beruflicher Ebene (z.B. durch ein firmeninternes Wiki) stattgefunden. Aber auch die Bildungslandschaft, von Schule bis hin zur beruflichen Weiterbildung, hat das Web 2.0 für sich entdeckt und vor diesem Hintergrund ist die Aussage, ob Lernen durch Web 2.0 effekti...

Reflexionsaufgabe Takt 3 / SS 2011: Projektmanagement von neuen Medien

Der Internetauftritt des Kinder und Bildung e.V. ist abgeschlossen. Nun stellt sich die Frage, wer die Pflege und Wartung des Internet-Auftritts übernimmt und in welcher Form er in sinnvoller Weise abgewickelt wird. Welche Tipps würden Sie aufgrund Ihrer eigenen Erfahrungen dem Projektteam geben (Projektleiterin Sibylle Knecht, Grafikerin Gabriele Schmidt, Technische Umsetzung Friedhelm Leven und Vorstand), damit der Arbeitsprozess in Zukunft reibungsloser gestaltet werden kann? ---------------------------------------- Projektkontext : Es handelt sich bei dem Internetauftritt des Kinder und Bildung e.V. um ein Projekt, das auf freiwilliger Arbeit von Vereinsmitgliedern basiert, das nur über ein sehr begrenztes Budget verfügt und bei dem es in der Konzeptions- und Realisationsphase zu enormen Konflikten gekommen ist. Um diese Konflikte in Zukunft zu vermeiden, sollte bei der Organisation der Pflege- und Wartungsaktivitäten zunächst bedacht werden, dass sich der Zeitdruck, un...

SS 2011 Takt 2 - Reflexionsaufgabe

Im Rahmen der Umstellung des Präsenztrainings kommt die Vertriebsleiterin Ihres Unternehmens auf Sie zu, um mit Ihnen über den Sinn der methodisch-didaktischen Umstellung des Trainings zu sprechen. Sie ist nicht davon überzeugt, dass die Fokussierung auf E-Learning den gleichen Nutzen bringt, wie ein konventionelles Präsenztraining. Wie gehen Sie mit der Situation um und welche Argumente bringen Sie hervor, um den qualitativen und quantitativen Nutzen herauszuarbeiten? Hinweis: Bei der Beantwortung der Frage beziehe ich mich auf das von der Lerngruppe 8n@ch8 skizzierte Lernszenario ( Skytours ). Die Einführung einer E-Learning Strategie innerhalb einer Firma, die sich bisher bei der Fortbildung der Mitarbeiter auf Präsenztraining konzentriert hat, führt durchaus zu Zweifeln und Überlegungen, die nicht nur organisatorischer, sondern auch wirtschaftlicher Art sind. Ein Konzept kann methodisch-didaktisch durchaus sinnvoll und nachvollziehbar sein, es sollte jedoch auch wirtschaftl...

Einzelaufgabe KoWi Takt 5

Im vorherigen Takt haben Sie in der Gruppe Ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Online-Kommunikationstools ausgetauscht und diese im Forum diskutiert. Bitte reflektieren Sie in Ihrem Blog die von Ihnen gemachten Erfahrungen in der Online Gruppenarbeit. Sie können sich dabei an folgenden Leitfragen orientieren: Ist es Ihnen leicht gefallen, die Aufgaben und Rollen in der Gruppe zu verteilen? Normalerweise trifft sich unsere Gruppe zu Beginn der zweiten Woche eines Lerntaktes, damit (soweit möglich) schon alle Gruppenmitglieder die Gelegenheit hatten, zumindest einen Blick auf die Lernmaterialien (Einleitung, Studienbriefe, Aufgabenstellung, usw.) zu werfen. Diese zeitliche Organisation soll dazu beitragen, dass -        eventuelle Fragen konkreter gestellt werden können -        allen der Kontext der anstehenden Aufgabe bekannt ist -        die zu verteilenden Rollen schneller und einfacher ...

Autorensysteme - Ein Erfahrungsbericht

Name des Editors : www.udutu.com /  www.myudutu.com/myudutu/login.aspx Ist das Werkzeug kostenlos: Ja, bis zu 50 Folien (danach 1$ pro Folie) Welches sind die grundlegenden Funktionen? -        Erstellung von e-Learning-Kursen -        Import von Grafiken, Videos, Audios und deren Einbindung in Testfragen -        webbasiert, keine Installation nötig -        kann als SCORM 1.2 Paket exportiert werden -        kann in Moodle hochgeladen werden Warum haben Sie dieses Werkzeug ausgewählt?   Ich habe mir mit der Wahl des Autorensystems ein bisschen schwer getan. Auch wenn der e-garten (educational-media.eu) eine umfangreiche Anzahl an Systemen angeboten hat, fand ich es sehr mühsam, mir jeden Editor individuell ansehen zu müssen, um mir einen Eindruck von den Funktionsweisen zu machen. Eine kurze Beschreibung des Edi...

Die "perfekte" Lehrperson

Eine perfekte Lehrperson – gibt es die überhaupt? Wer würde darauf schon mit „ja“ antworten? Zu sehr wurde unsere Schul- und Ausbildungslaufbahn von Lehrerbildern bestimmt, die ein so unterschiedliches Potpourri von Persönlichkeitsmerkmalen ergeben, das man von „einem ganz bestimmten“ Lehrerbild gar nicht sprechen kann, geschweige denn von DEM „perfekten“ Lehrer. Aber irgendetwas können wir immer über unsere Lehrer sagen, denn wer kennt sie nicht, „die Ungerechten“, „die Langweiligen“, „die Kumpel“, „die Fach-Idioten“, usw. – diese   äußerst subjektive Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Aber wenn man versucht, eine Person auszumachen, die der – rein subjektiven – Vorstellung des „perfekten Lehrers“ entspricht, so ist es nicht so leicht, mehrere Charakteristiken, die einen „perfekten Lehrer“ ausmachen, in ein und derselben Person wieder zu finden. Und das soll keine Kritik sein – denn der Lehrerberuf, in der Gesellschaft so kritisch beurteilt, ist ein Beruf, der nich...