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DIE ZEIT. Bisher habe ich mich für einen recht organisierten und flexiblen Menschen gehalten, doch ich muss zugeben, dass das anfänglich größte Problem für mich war, die Zeit für das Studium mit der für den Job, die Familie und die Freizeit zu koordinieren.
Ich fand zunächst überhaupt keine Zeit und zwar deshalb: Mir fällt es leichter, mich einen Vormittag lang mit viel Inhalt zu beschäftigen, als an drei Tagen immer nur ein Stündchen. Diese längeren „Zeitfenster“ zu finden war und ist noch immer schwierig. Die vorlesungsfreie Zeit an meiner Uni, die nach Weihnachten beginnt, wird mir erlauben, mich mit mehr Muße dem Studium widmen zu können.
Und genau das ist ein anderer wichtiger Punkt: die Muße. Mein größter Wunsch ist es, nicht durch dieses Studium hetzen zu müssen! Ich möchte die „Lernzeit“ genießen und mit „Muße“ studieren. Die ruhigeren Momente werden mir helfen, selbstsicherer an mein Zeitmanagement heranzugehen, wenn es wieder stressiger wird.

DIE MEDIEN. Das Lernmaterial, das in diesem Takt zur Verfügung stand, war für mich in der ersten Woche kaum überschaubar. Ich hatte das Gefühl, ich müsse alles lesen, sehen, vertiefen, nachschlagen und reflektieren. Zwei Dinge haben mir geholfen, mit diesem Informations-Overload zu recht zu kommen: a) der Tipp der Gruppentutorin, sich zunächst wirklich nur auf die Studienbriefe zu konzentrieren. b) die tatsächliche Auseinandersetzung mit den Inhalten, weil ich erst da erkannt habe, dass es sich oft nur um einen Perspektivenwechsel handelte, aber nicht um weiteres, neues Lernmaterial. 
Ich bin noch immer sehr weit von einem eigenen optimalen Wissensmanagement entfernt, aber ich glaube, die „Gefahren“ erkannt zu haben und hoffe, diese „Stressfallen“ in Zukunft etwas professioneller angehen zu können.

Commenti

  1. Liebe Alexandra,

    das Zeit- und Ressourcenmanagement ist sicherlich eine der größten Herausforderungen im Weiterbildungsstudienprogramm. Ich habe in diesem Takt wieder einen Screencast gemacht, um Euch ein bisschen durch die Materialien zu 'lotsen', denn es ist tatsächlich so: in der Regel bilden die Studienbriefe den Kern des Taktes und die Zusatzressourcen sind wirklich 'zusätzlich' zu sehen.

    Herzliche Grüße
    Britta

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